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zuletzt aktualisiert: 06.03.2018

Bennett Wallaby

Das Rotnackenwallaby (Macropus rufogriseus) ist eine mittelgroße Känguruart aus der Gruppe der Wallabys. Es gibt zwei Unterarten, M. r. banksianus auf dem australischen Festland und M. r. rufogriseus auf Tasmanien. Die tasmanische Unterart wird Bennett-Wallaby oder Bennett-Känguru genannt.

 

Rotnackenwallabys erreichen eine Kopfrumpflänge von 92 bis 105 Zentimetern. Ihr Schwanz ist rund
70 bis 75 Zentimeter lang. Das Gewicht der Tiere beträgt 14 bis 19 kg, wobei die Männchen deutlich größer als die Weibchen werden. Ihren Namen haben sie vom rötlichen Fell im Nacken- und Schulterbereich, der übrige Körper ist graubraun gefärbt. Der Kopf ist wie bei allen Kängurus relativ klein, die Ohren sind vergleichsweise lang. An der Oberlippe erstreckt sich ein weißer Streifen, die Schnauze ist dunkelbraun gefärbt. Rotnackenwallabys leben in den Küstenregionen des östlichen und südöstlichen Australiens, in den Bundesstaaten Queensland, New South Wales und auf der Insel Tasmanien.

 

Lebensraum dieser Tiere sind vorwiegend Eukalyptuswälder und daran angrenzende offene Grasflächen.

Sie sind in erster Linie dämmerungsaktiv, wobei sie auch manchmal bei Tageslicht nach Nahrung suchen. Sie haben kein ausgeprägtes Sozialverhalten, viele Tiere leben einzelgängerisch, können sich aber auch zu losen, nicht dauerhaften Gruppen zusammenschließen. Die Nahrung ist wie bei allen Kängurus pflanzlich und besteht aus Gräsern, Kräutern und Schösslingen.

 

Während sich Tiere auf dem Festland das ganze Jahr über fortpflanzen können, fallen in Tasmanien die meisten Geburten in die Monate Februar und März. Die Tragzeit beträgt rund 30 Tage, das Neugeborene verbringt seine ersten neun Lebensmonate im Beutel der Mutter und wird mit 12 bis 17 Monaten entwöhnt. Wie bei vielen Känguruarten lässt sich auch bei ihnen eine verzögerte Geburt beobachten.


Rotnackenwallabys sind häufig und weit verbreitet und zählen laut IUCN nicht zu den bedrohten Arten. In Deutschland kommen Bennettkängurus z. B. in der Region um Burg Stargard in Mecklenburg vor. Hier entwichen 2001 durch einen Einbruch mehrere Tiere aus ihrem Gehege im lokalen Zoo. Drei Tiere
konnten nicht wieder eingefangen werden und vermehren sich seitdem in der freien Natur. Auch der harte Winter 2009/2010 konnte ihnen nichts anhaben.

 

Unsere Bewohner:

Paul - Bennett Wallaby (Männchen, braun)

 

Paula - Bennett Wallaby (Weibchen, braun)

 

Unser Nachwuchs - Pepper - Bennett Wallaby (weiblich, braun)

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